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MessageBot Messenger Modul

 

Folgende Artikel zu diesem Projekt können in unserem Web Shop erworben werden.

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MessageBot Dokumentation
MessageBot Dokumentation
MessageBot.zip
Version: V1.00
5.7 MiB
4 Downloads
Details
MessageBot Server Setup
MessageBot Server Setup
MessageBot-Server-Setup.zip
Version: V1.00
3.8 MiB
1 Downloads
Details

Das Message Bot Modul stellt verschiedene Messenger Dienste zur Verfügung, WhatsApp, Telegram, Signal und Simplepush.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit Nachrichten an eine eigenständige PC-Server Applikation zu versenden, die zum freien Download auf unserem Blog zur Verfügung gestellt wird.

Key Features

  • Verschiedene Messenger Dienste, WhatsApp, Telegram, Signal und Simplepush sowie Windows Server Applikation
  • Schnelle Reaktionsgeschwindigkeit
  • Funktionen und Texte frei parametrierbar
  • Wirkrichtung des Eingangskontakts umschaltbar (NO / NC)
  • Eingangskontakt für einen potentialfreien Meldekontakt
  • Mikrokontroller ESP-01S mit 1 MB Flash
  • Sehr kompakte Bauform
  • WIFI-Manager Landing Portal
  • Integrierter Web-Server mit Kennwort Abfrage
  • OTA (Over the Air) Updatefunktion für Firmware Aktualisierungen

Allgemeines

Das MessageBot Projekt bildet die Brücke um über einen potentialfreien Eingangskontakt frei definierbare Meldung an einen Messenger Dienst zu senden.

Dies könnte beispielsweise der Störmeldeausgang einer Maschine, ein Tür- oder Fensterkontakt, eine Katzenklappe aber auch jeder andere beliebige Meldekontakte sein.

Um Daten von einem Mikrokontroller an diverse Messenger Dienste zu senden, wird bei diesem Modul der Dienstanbieter CallMeBot genutzt. CallMeBot stellt einen API-Schnittstelle bereit, über die es möglich ist, Nachrichten zu verschiedenen anderen Diensten wie z.B. WhatsApp, Signal, Telegram, IFTTT, E-Mail, IO-Broker usw. zu senden.

Die private Nutzung des CallMeBot (https://www.callmebot.com/) Dienstes ist für eine gewisse Anzahl von Nachrichten kostenlos, danach wird ein kleiner Monatlicher Betrag von derzeit 0,40 € / Monat erhoben.

Alternativ kann aber auch der Dienst von Simplepusch im Modul ausgewählt und verwendet werden.

Zusätzlich steht eine kleine Server Applikation zu Verfügung, die auf einem zentralen PC oder Server betreiben werden kann. Damit können Nachrichten und Statusmeldungen von mehreren Message Bot Modulen Empfangen, ausgewertete und per E-Mail Verteiler weiterverteilt werden können.

Das MessageBot Modul verfügt über ein ESP-01S Modul der die Firmware enthält und eine WIFI eine Verbindung zum Internet hergestellt. Wird der Send-  Message Eingang oder der potentialfreie Eingangskontakt betätigt, löst die steigende bzw. fallenden Flanke des Eingangssignals das senden der jeweils dafür vorher definierten Textnachricht an den hinterlegten Messenger Kontakt aus.

Nach kurzer Zeit erscheint dieser Meldetext dann in der Messanger APP auf dem Smartphone.

Platine und Anschluss

Nach Abschluss der Konzeptphase wurde die obige kompakte MessageBot Platine entwickelt. Diese besitzt für die Programmierung und Spannungsversorgung eine USB-C Anschluss Buchse.
Für das ESP01-S (1MB Modul) wurde die Buchsen Leiste J2 vorgesehen. Die Klemmleiste J1 wurde als Schraubklemme ausgeführt, an die dann ein beliebiger potentialfreier Eingangskontakt angeschlossen werden kann. Dieser Eingang besitzt einen ESD-Überspannungsschutz.
Weiterhin sind zwei Taster vorhanden. Der Taster SW2 ist parallel zum Eingangskontakt geschaltet und kann somit ebenfalls verwendet werden um eine Nachricht zu versenden.
Der Taster SW1 dient zum Zurücksetzen der Parametereinstellungen und um den Bootloader des ESP zu aktivieren

Die Platine kann in zwei Ausbaustufen bestückt bzw. geliefert werden. Einmal in einer minimalen Bestückung, die lediglich für das Versenden von den Messages verwendet wird.
In der zweiten Ausbaustufe kann die Platine für die  Programmierung und die Entwicklung verwendet zu werden. Die zweite Ausbaustufe ist für den reinen Messanger Betrieb nicht erforderlich, da nach der ersten Programmierung des ESP-01S Moduls (z.B. mit einem externen Programmieradapter) Updates der Firmware jederzeit über OTA erfolgen können.

Weboberfläche

Die Weboberfläche kann über die lokale IP-Adresse in Ihrem Netzwerk, mit einem Webbrowser aufgerufen werden. Sie dient der Änderung der MessageBot Konfigurationseinstellungen und der Auswahl des Messenger Dienstes (WhatsApp, Signal, Telegram oder Simplepush) über den die Nachrichten versendet werden sollen.
Hier können auch die WIFI-Einstellungen zurückgesetzt oder nach neuen Firmware Update gesucht werden.
Änderungen an der MessageBot Konfiguration werden direkt nach dem Übernehmen mit dem Submit Button aktiv, so dass weder der WIFI-Manger erneut aufgerufen werden oder das Modul neu gestartet werden muss.

Aus Sicherheitsgründen wurde für das aufrufen der Weboberfläche eine Eingabedialog mit Benutzername und ein Kennwort Abfrage eingefügt!

Die Standard Anmeldedaten für die Eingabeaufforderung lauten:
Benutzername: admin
Kennwort: Password

Hinweis:
Sollte keine Sicherheitsabfrage für die Weboberfläche gewünscht sein, wird das Kennwortfeld einfach leer gelassen und es erscheint kein Anmeldedialog mehr beim Aufrufen der Weboberfläche.

  • Select Messanger Type“ dient der Auswahl des Messenger Dienstes, an den die Nachrichten versendet werden soll. Je nach Auswahl erscheinen unterschiedliche Dialogfelder für die Eingabe der Daten für den ausgewählten Dienstanbieter auf der Webseite. Um eine Eingabe zu speichern, muss abschließend der „Submit“ Button gedrückt werden.
  • Der „Devicenname“ dient der Identifikation des Message Bot Moduls an Hand eines frei definierbaren Klartextnamens. Dieser Name wird im Tab des Webbrowsers und als erste Textzeile ihrer Nachricht, sowie als WLAN Access Point Name angezeigt.
    Im Server Modus wird dieser Name ebenfalls als Gräte Name zur Identifikation in der Gerätekonfiguration angezeigt.
    Die Eingabe des Devicename erfolgt mit 5-30 Zeichen, ungültige Eingaben werden ignoriert. Um den neuen Wert zu speichern, muss abschließend der „Submit“ Button gedrückt werden.
  • Der „Message Text 0″ ist der Textliche Inhalt einer gehenden Meldung die an den Dienst versendet werden soll.
    Um keine Meldung zu senden, wenn der Eingang zurückgesetzt wird, kann hier der Platzhalter Bindestrich „-„ eingetragen werden. Die Eingabe des Message Textes erfolgt mit 1-50 Zeichen, ungültige Eingaben werden ignoriert. Um den neuen Wert zu speichern, muss abschließend der „Submit“ Button gedrückt werden.
  • Der „Message Text 1″ ist der Textliche Inhalt einer kommenden Meldung die an den Dienst versendet werden soll.
    Um keine Meldung zu senden, wenn der Eingang zurückgesetzt wird, kann hier der Platzhalter Bindestrich „-„ eingetragen werden. Die Eingabe des Message Textes erfolgt mit 1-50 Zeichen, ungültige Eingaben werden ignoriert. Um den neuen Wert zu speichern, muss abschließend der „Submit“ Button gedrückt werden.
  • Das Feld „Phone Number“ erscheint bei der Auswahl von WhatsApp und Signal und enthält Ihre Telefonnummer mit Ländervorwahl z.B. +491234567890. Die Eingabe der Phone Number erfolgt mit 8-15 Zeichen, ungültige Eingaben werden
    ignoriert. Um den neuen Wert zu speichern, muss abschließend der „Submit“ Button gedrückt werden.
  • Das Feld „API Key [WhatsAPP | Signal | Simplepush]“ erscheint bei der Auswahl von WhatsApp, Signal und Simplepush und enthält die Ziffernfolge, die Sie vom Dienstanbieter nach der Registrierung erhalten haben.
    Die Eingabe des API Key erfolgt mit 1-6 Ziffern, ungültige Eingaben werden ignoriert. Um den neuen Wert zu speichern, muss abschließend der „Submit“ Button gedrückt werden.
  • Das Feld „Input Contact“ zeigt die Ruhestellung des potentialfreien Eingangskontakts an. Die Wirkrichtung kann mit der Taste „Change State“ zwischen „Normaly open“ und „Normaly closed“ umgeschaltet werden. Steht die Auswahl z.B. auf „Normaly open“ und wird der Eingangskontakt dann geschossen, wird der Message Text 1 versendet.
  • Die Anzeige „ESP-Device ID“ gibt die jeweilige Device ID des ESP Mikrokontrollers zurück, die aus einem Teil der MAC-Adresse besteht und so eindeutig dem entsprechenden Modul zugeordnet werden kann.
    Im Server Mode Betrieb dient diese ID der eindeutigen Identifikation der einzelnen Message Bot Module.
  • Die „ESP-Core VDD“ zeigt die Versorgungsspannung des Mikrokontrollers an, diese sollt sich für einen stabilen Betrieb im Bereich zwischen min. 3.0V – max. 3.5V bewegen.
    Handelt es sich um ein Batteriebetriebenes Messanger Bot Modul, wird hier die aktuelle Batterie Spannung angezeigt!
  • Die Anzeige „WIFI-Quality“ zeigt die aktuelle Empfangsqualität des WIFI-Signals in Prozent an.
  • Der Taster „Send Testmessage“ sendet mit den vorhandenen Einstellungen eine Nachricht an die gespeicherten Teilnehmerdaten. Hierbei wird der Textinhalt der kommenden- und gehenden Meldung versendet. Um keine entsprechende Nachricht zu versenden, kann der Platzhalter „–„ in das entsprechende Textfeld eingetragen wurde.
  • Die „Event Tabelle“ enthält die letzten 15 Ereignisse mit Zeitstempel und Sendestatus. Diese Daten können bei Bedarf mit dem Button „CSV-Export“ als CSV-Datei auf den lokalen Rechner gespeichert und dann z.B. mit Excel geöffnet und weiterverarbeitet werden.
  • Mit dem Taster „Update“ sucht das Message Bot Moduls nach einer neueren Firmware Version im Internet. Die aktuelle Versionsnummer wird in der Weboberfläche angezeigt. Bitte informieren Sie sich vor einem Update über die Änderungen auf der Webseite des Herstellers.
    Bitte überprüfen Sie nach jedem Firmware Update die Message Bot Moduleinstellungen, da sich dadurch ggf. Änderungen oder ein erweiterter Funktionsumfang ergeben haben könnten.
  • Mit dem Taster „Reset to Factory settings Parameters“ werden die die Werkseinstellungen wieder hergestellt. Danach müssen die Verbindungsdaten im WIFI-Manager (Konfigurationsportal) des Message Bot Moduls neu eingetragen werden.

MessageBot Windows Server Applikation

Die MessgeBot Server Applikation wurde für Windows als zentrale Sammelstelle für Nachrichten von verschiedenen MessageBot Module entwickelt.
Sie wird auf einem zentralen PC oder Windows Server installiert werden und wartet auf Nachrichten der MessageBot Module.

Wird die erste Nachricht von einen Modul empfangen, wird die Baumansicht automatisch um einen Zweig erweitert und das neue Modul als Datensatz eingefügt.
Dieser Moduldatensatz bietet viele Informationen über das Modul wie z.B. die Ward- und Software Version, die Betriebsspannung, die Modul ID, die aktuelle IP-Adresse und den Bot Namen. Dieser Datensatz kann dann um weitere Informationen ergänzt und Konfiguriert werde.

So kann nach dem erhalt einer neuen Nachricht z.B. eine E-Mail an eine hinterlegte Empfängerliste versendet werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit den Online Status des MessageBot Moduls zu überwachen und bei einer Störung ebenfalls eine E-Mali Benachrichtigung versendet werden.
Die eingehenden Nachrichten der verschiedenen Module werden chronologisch sortiert in einer Listenansicht angezeigt und können dort bearbeitet werden. Je nach Filter Auswahl und selektiertem Modul, werden verschiede Listenansichten erzeugt.

Durch offene, bearbeitete oder ausgeblendete, Nachrichten werden mit Verschieden Symbolen gekennzeichnet. Zusätzlich gibt es Statussymbole für eine Unterbrochene Verbindung zum Modul und dem Zustand der Spannungsversorgung.

In der Baumansicht wird durch ein entsprechendes Symbol darauf hingewiesen ob für dieses Modul offene Meldungen vorhanden sind.

Das Programm kann so konfiguriert werden, dass nach jedem neuen Nachrichteneingang automatisch ein Backup Datei auf der Festplatte abgelegt wird. Diese Backups könne vom Anwender über einen Kalenderfunktion selektiert und bei Bedarf wieder aus dem Programmordner gelöscht werden.

Für die Server Applikation steht eine Setup Datei zur Verfügung, mit der das Programm komfortabel auf dem Rechner installiert und deinstalliert werden kann.

Windows Defender Firewall Einstellung

Da die Kommunikation der MessageBot Module über das lokalen WIFI-Netzwerk stattfindet, muss für die MessageBot Server Applikation nach dem ersten starten die Windows Firewall Richtlinie auf dem Zielrechner angepasst werden.

Der folgenden Dialog erscheint nach dem ersten Start der Applikation. Hier muss auch der Haken für „Private Netzwerke von MessageBot Server in diesem Netzwerk“ freigegeben werden!

Hinweis:
Mit dieser Freeware Test Version können maximal drei Module Verwaltet werden.
Für eine Erweiterung der Modul Anzahl können Sie in unserem Shop verschieden Lizenzen erworben werden.
Wünschen Sie eine Anpassungen der Software an Ihre Bedürfnisse geben wir gerne ein unverbindliches Angebot ab
.

Versionsverlauf:

Intended:

  • Version 1.01
    Keine Anfragen

Released:

  • 31.08.2022 Version 1.00
    Serveranbindung realisiert.
  • 19.07.2022 Version 1.00
    Sonderzeichen ermöglicht „ÄäÖöÜüß“, NTP-Server und Event Tabelle mit bis zu 15 Einträgen integriert.  Anzeige der WIFI-Empfangsstärke in % im Webinterface.
    ESP-ID und Core VDD eingefügt.
    Erweiteung der Messenger Dienste
  • 29.06.2022 Version 1.00rc0
    Projekt Begin

MQTT-Smartes Garagentor

Techniche Beschreibung MQTT-Smartes Garagentor
Techniche Beschreibung MQTT-Smartes Garagentor
Techniche-Beschreibung-MQTT-Smartes-Garagentor.pdf
1.3 MiB
47 Downloads
Details

Das Modul sowie der Source Code zu diesem Projekt kann in unserem Web Shop erworben werden.

Key Features

  • Leichte Integration in einen bestehenden Torantrieb
  • Temperatur und Feuchtesensor
  • Verschleißfreie Ultraschallmessung
  • Torstellung und Fahrzeugerkennung
  • Bedienung auch per 433 MHz Funkfernbedienung
  • Anmeldung von bis zu vier Funkfernbedienungen
  • Bedienung per BLYNK App, ©Amazon Alexa, Webbrowser und MQTT möglich
  • ©Amazon Alexa Integration
  • Funktionsparametrierung der am Modul mittels Taster,
    per MQTT, Webbrowser und BLYNK App
  • Potentialfreier Relais Ausgangskontakt zur Ansteuerung des Torantriebs, Eingang für einen zusätzlichen vor Ort Taster
  • Innovativer Mikrokontroller ESP-07S mit 4 MB Flash
  • Kompakte Bauform und leichte Montage
  • WIFI-Manager, Landingportal für die WIFI- und MQTT Konfiguration
  • Integrierter Web-Server
  • MQTT-Client Funktion
  • OTA-Firmware Update

Allgemeines

Ob Sie Ihren vorhandenen Garagentorantrieb smart machen möchten oder nur einen Ersatz für eine verlorene oder defekte original Funkfernbedienung suchen. Haben sie hier eine Lösung gefunden, die beides kann.

Das Modul wird einfach zwischen den vorhandenen Taster (Schlüsselschalter) und den Taster Eingang am bestehenden Garagentorantrieb geschaltet. Hierfür stellt das Modul ebenfalls einen Taster Eingang und einen potentialfreien Relaisausgang zur Toransteuerung zur Verfügung.

Das MQTT-Smarte Garagentor Modul benötigt dann nur noch eine Spannungsversorgung, die über einen mini USB-B Anschluss am Gerät angeschlossen wird. Für die Spannungsversorgung wird ein externes Stecker Netzteil =5V/500 mA Gleichspannung benötigt.

Das Modul stellt neben einem 433 MHz Empfängermodul auch noch weitere Funktionen zur Verfügung. Um es mit dem lokalen WLAN-Netzwerk zu verbinden, wird temporär ein lokaler Access Point geöffnet über den mittels Webbrowser die Konfiguration für die lokale WLAN-Anbindung, die Anbindung an die BLYNK App und einen MQTT-Broker konfiguriert werden kann.

Auf dem Modul befindet sich noch ein Taster und zwei Status Led‘s.
Über den Taster kann eine Vielzahl an Funktionen des Moduls programmiert oder ausgeführt werden. Zwei Status Led’s signalisieren die Betriebs- und Statuszustände des Moduls.

Wurde das Modul nach Vorgaben montiert und in Betrieb genommen, kann mit der eingebauten Ultraschall Höhenstandsmessung neben der Torstellungen auch erkannt werden, ob sich ein Fahrzeug in der Garage befindet. Besitzen ihre Fahrzeuge zudem unterschiedliche Fahrzeughöhen, können anhand dieser unterschiedlichen Bauhöhen sogar noch die einzelnen Fahrzeuge unterschieden werden.

Darüber hinaus verfügt das Modul über eine Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung um die Klimatischen Bedingungen im inneren der Garage zu erfassen und auszuwerten.

Wurde eine Verbindung zu ihren lokalen WLAN hergestellt, können alle Konfigurations- und Betriebsparameter sowohl über das integrierte Webinterface mit einem Browser, die BLYNK App oder per MQTT konfiguriert, angezeigt und bedient werden.

Die Weboberfläche kann über die lokale IP-Adresse in Ihrem Netzwerk, mit einem Webbrowser aufgerufen werden.

Aus Sicherheitsgründen wurde eine Anmeldung an der Weboberfläche des Regensensors eingeführt!
Die Standard Anmeldedaten für die Eingabeaufforderung lauten:

Benutzername: admin
Kennwort: Password

Hinweis:
Wird keine Sicherheitsabfrage für die Weboberfläche gewünscht, lassen Sie das Kennwortfeld einfach leer!

BLYNK Applet QR-Codes:

Version 1

Versionsverlauf:

Intended:

  • Version 1.01
    Keine Anfragen

Released:

  • 19.05.2022  Version 1.00
    Fertigstellung der Version 1.00

Einen lokalen Blynkserver beim Booten der Raspberry PI Starten

In diesem Beitrag wird am Beispiel eines lokalen Blynk Servers gezeigt, wie auf einer Raspberry PI eine Java File beim Starten und Herunterfahren der PI automatisch gestartet und heruntergefahren werden kann.

  1. Zuerst wird ein Startscript und ein Stopscript erstellt, die später die Applikation mir Rootrechten startet und stoppt. Hier für wechseln wir mit sudo bash unsere Benutzerrechte auf Root.In unserem Beispiel speichern wir die Scripte im Verzeichnis /usr/local/bin/…
  • Start Script: /usr/local/bin/startBlynk.sh
  • Stop Script: /usr/local/bin/stoppBlynk.sh

Nach dem erstellen der Scripte müssen noch deren Attribute auf ausführbar gesetzt werden. Dies geschieht mit dem Befehl chmod +x NAME

Zu Starten des BlynkServers kann der Inhalt des Scripts startBlynk.sh im einfachsten Fall so aussehen:

#!/bin/bash
/usr/lib/jvm/jdk-8-oracle-arm32-vfp-hflt/bin/java -jar /home/pi/Blynk/server-0.39.10.jar -dataFolder /home/pi/Blynk &

Zu Stoppen des BlynkServers kann der Inhalt des Scripts stoppBlynk.sh im einfachsten Fall so aussehen:

#!/bin/bash
#sucht und beendet die Java Applikation
ps auxf |grep ’server-0.xx.x.jar ‚|`awk ‚{ print „kill “ $2 }’`

Als nächstes benötigen wir noch das folgendes Script (localBlynk) , wir speichere es in das Verzeichnis /etc/init.d/localBlynk

  • sudo nano /etc/init.d/localBlynk
  • Inhalt der Date:#! /bin/sh
    ### BEGIN INIT INFO
    # Provides:        localBlynk
    # Required-Start:
    # Required-Stop:
    # Default-Start:        2 3 4 5
    # Default-Stop:         0 1 6
    # Short-Description:    Stars & Stops BlynkServer
    # Description:          Stars & Stops BlynkServer
    ### END INIT INFO

 

# Start Stop Blynk local Blynk Server

case $1 in
start)
/bin/bash /usr/local/bin/startBlynk.sh
;;
stop)
/bin/bash /usr/local/bin/stopBlynk.sh
;;
restart)
/bin/bash /usr/local/bin/stopBlynk.sh
/bin/bash /usr/local/bin/startBlynk.sh
;;
esac
exit 0

  • Um das Script zum Systemstart hinzu zu fügen, führen wir nun noch  folgende Kommandos aus:cd /etc/init.d/
    sudo chmod 755 localBlynk
    sudo update-rc.d localBlynkdefaults

 

Einen eigenen lokalen Blynk Server auf dem Raspberry PI installieren

Logen Sie sich auf ihrer Raspberry z.B. per ssh ein.

Nun wird die aktuelle Java Version (Java 8) installiert :

sudo apt-get install oracle-java8-jdk

Stellen Sie sicher, dass nun die aktuelle Java Version installiert wurde.

java -version
Output: java version "1.8.0_40"

Download des Blynkserver jar Files in das „/home/pi/Blynk Verzeichnis.
Sollte das Verzeichnis noch nicht existiert muss es zuerst angelegt werden.

Alle folgenden „sudo“ Anweisungen kann man sich sparen, wenn man gleich in den „sudo bash“ wechselt, dies ist vergleichbar mit dem „su“ bei anderen Linux Distributionen.

pwd
/home/pi/
sudo mkdir Blynk
cd Blynk
sudo wget "https://github.com/blynkkk/blynk-server/releases/download/v0.39.10/server-0.39.10.jar"

Es ist auch möglich,  die Server Datei manuell via ssh oder scp herunter zuladen und in das entsprechende Verzeichnis hinein zu kopieren .

Um den Mailversand zu aktivieren, muss im Verzeichnis /home/pi/Blynk eine Datei mit dem Namen mail.properties angelegt werden.

Der Inhalt dieser Datei hat folgendes Format.

mail.smtp.auth=true
mail.smtp.starttls.enable=true
mail.smtp.host=smtp.gmail.com
mail.smtp.port=587
mail.smtp.username=Anmeldename
mail.smtp.password=Kennwort

Die aktuelle Blynk Server Version ist unter:
https://github.com/blynkkk/blynk-server/releases
zu finden.

  • Server mit den default Einstellungen starten (Hardware Port 9443 SSL)
    sudo java -jar server-0.39.10.jar -dataFolder /home/pi/Blynk        
    
  • Als Rückmeldung des Servers erscheint eine Meldung wie diese :
    Blynk Server successfully started.
    All server output is stored in current folder in 'logs/blynk.log' file.
    

Aktiviere automatischen Server Neustart

Um diese Option zu aktivieren, suchen Sie das Verzeichnis:
/etc/init.d/rc.local
öffnen sie die Datei mit dem vi Editor und fügen sie die folgende Zeile hinzu:

sudo vi rc.local
java -jar /home/pi/Blynk/server-0.39.10.jar -dataFolder /home/pi/Blynk &

Sollte dieser Ansatz nicht funktionieren, versuche Sie bitte folgendes:

sudo crontab -e

und fügen sie die folgenden Zeilen hinzu

    @reboot java -jar /home/pi/server-0.39.10.jar -dataFolder /home/pi/Blynk &

anschließend speichern und beenden.

Der Administrationsbereich kann anschließend bei laufendem Blynk Server mit folgender URL im Browser geöffnet werden.

https://your_ip|(127.0.0.1):9443/admin

Um den Blynkserver im Lokalen Netzwerk auch über das Internet erreichen zu können wird der Einsatz einer DynDNS Adresse empfohlen. Diese kann dann z.B. in einer Fritzbox hinterlegt werden, ändert sich die IP-Adresse der Fritzbox (alle 24 Stunden veranlaßt durch den Provider), wird automatisch die DynDNS Adresse informiert und der Server ist somit immer mit einem Pseudo Domain Name erreichbar.
In lokalen Router müssen außerdem noch ein paar Portfreigaben definiert werden. EIn Auszug der wichtigsten Einstellungen ist hier zu sehen.

 

Viele weitere Informationen zur Konfiguration der Blynk Servers.